Tja .... Sommer 1984, kurz bevor ich meine Heimat verließ, wo ich geboren wurde, wo alle meine Freunde lebten, mit denen ich mal zur Schule gegangen war, mit deren Kindern zum Teil auch meine Kinder spielten, die Ansprechpartner für mich waren, wenn meine Ehe mal wieder nicht so lief wie es hätte sein sollen, wo wir Nachbarn hatten, die schon meine Großeltern gekannt haben .. wo ich einen wirklich guten Job hatte, der sich mit recht pünktlichem Feierabend durchaus mit der Versorgung meiner Kinder vertrug, wenn meine Mutter etwas im Haushalt half und dennoch sehr gut bezahlt wurde, wo ich auch Arbeitskollegen hatte, mit denen ich mich ausnahmslos gut verstanden habe.

Wo der See war, wo ich immer baden ging .. wo ich mich mit meinen Freundinnen auch bis dato immer fit und schlank gehalten hatte, denn ich war in dem Dorf Schellhorn bis zu diesem Zeitpunkt nie wirklich alleine gewesen, war da eben verwurzelt.

Mein Körpergewicht lag bei ca. 65 - 70 kg, ich war nach der Geburt meiner 4 Kinder leicht mollig, aber dick ganz sicher nicht, damals auch noch nicht depressiv oder selbstmordgefährdet.

Ich ging nochmal zum Strand an den Lanker See runter, nochmal schwimmen, ganz alleine. Als ich am Ufer lag, etwas trocknen, bevor ich zurück wollte, flog eine Schar Wildgänse über den See ... und ihre Schreie lösten in mir ein so wehmütiges Gefühl von Heimweh aus, als ich darüber nachdachte, dass ich am nächsten Tag wegziehen würde, meine Heimat verlassen.

Ich wußte, das war ein Abschied für immer und der Beginn der Zeit, von der an alles nur noch bergab gehen würde bzw. ich fühlte es, aber ich wollte es nicht wahr haben, sondern daran glauben, dass wir eine Zukunft hätten. Wie sehr habe ich mich daran geklammert, dass wir wirklich eine Zukunft hätten, wenn denn mein Mann endlich begriffen hätte, dass er aufhören muss damit, das zu tun, was er von Anbeginn mit uns getan hat, unser Leben zu ruinieren, jede Zukunft im Keim zu zerstören, jeden Plan, den man hatte, irgendwann zunichte zu machen.

Wie sagt man so schön, die Hoffnung stirbt zuletzt und ich hatte immer noch Hoffnung, dass die Liebe, die wir ihm alle gegeben haben, endlich was bringen und er sich ändern würde .. aber so viel Liebe, wie er gebraucht hätte, gibt es wohl nirgends auf der Welt. Er war nicht in der Lage zu begreifen, dass er geliebt wurde, und er war nicht in der Lage, Liebe zurück zu geben, das sowieso nicht.

Ich fühlte mich an diesem Tag so elend und weinte, als ich den Strand verließ .....

Das hier ist dieser See, wir leben heute wieder ganz in der Nähe.

Platzhalter für Fotos vom Lanker See

Tja ... Fehler Nummer 1 war, dass ich meinen Job in Kiel aufgab, weil ich dachte, Hamburg wäre ja näher dran und schneller zu erreichen, denn ich war danach erstmal fast ein Jahr lang arbeitslos, obwohl ich ausnahmslos gute Zeugnisse hatte.

Fehler Nummer 2 war so weit weg von meinen Freunden zu ziehen, denn man verliert sie so aus den Augen und damit jeden sozialen Halt.

Fehler Nummer 3 war dann schließlich, beruflich eine leitende Position anzunehmen, als man mir sowas nach langer Zeit der Jobsuche dann anbot. Warum das ein Fehler war, das werde ich Euch erklären.

Als wir im August 1984 dann von Schellhorn nach Henstedt-Ulzburg umzogen, konnte Marius, unser Jüngster, gerade seit ein paar Monaten laufen.

Ich zeige Euch mal paar Fotos von unseren Kindern, die ich in der Zeit nach dem Umzug in Henstedt-Ulzburg gemacht habe, wo wir bis Dezember 1987 dann gewohnt haben.

Platzhalter für einige Fotos

Mit mir ging es dort psychisch dann irgendwann den Bach runter, langsam, aber stetig. Ich habe so denke ich eine Menge Kraft und gehöre zu den Menschen, die egal was passiert positiv denken .. ich kann mich auch heute noch an so simplen Dingen freuen wie Sonnenschein oder ein paar Blumen, deshalb fotografiere ich auch oft Blumen ... aber was ich dann alles erlebt habe, war einfach zu viel für mich.

Im ersten Jahr nach unserem Umzug ging das noch. Ich hatte kündigen dürfen, kriegte Arbeitslosengeld 1, auch nicht so wenig, suchte geflissentlich nach Arbeit und hatte endlich mal Zeit für meine Kinder, was ich ehrlich gesagt sehr genossen habe. Ich hätte immer gerne mehr Zeit für meine Kinder gehabt und habe nur ständig Vollzeit gearbeitet, weil ich das einfach mußte, Teilzeit wäre mir sicher lieber gewesen.

Es fiel mir dabei auf, wie tüdelig meine Mutter geworden war, dass sie eigentlich keinen Plan mehr hatte, wieviel Wirtschaftsgeld sie eigentlich braucht, um die große Familie zu bekochen und alles einzukaufen und solche Dinge.

Wir hatten ihr zum Geburtstag eine Katze geschenkt, unseren Birbitz, den ich Euch auch gleich mal auf nem Foto zeigen werde, und ich bemerkte, dass meine Mutter einen ganz eigenartigen Katzentick entwickelte. Das waren sicher die ersten Anzeichen ihrer Demenz, für mich damals nicht wirklich erkennbar und für meinen Ex-Mann, der nie über viel Feingefühl verfügte, erst recht nicht.

Platzhalter für ein Foto von Birbitz

Ich machte den Fehler, mir von meinem Mann einreden zu lassen, dass viel Geld schon früher dafür drauf gegangen wäre, dass er meiner Mutter mehr Wirtschaftsgeld gegeben, was eingekauft hätte und so weiter ... er war schon immer ein Meister im Lügen und anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Und ich hab mich damals mal wieder einwickeln lassen.

Na ja, 7 Leute brauchen eine Menge Nahrung, auch Kleidung und alles andere, das ist klar und ich bekam eine recht konkrete Vorstellung davon wieviel, weil ich endlich mal alleine einkaufen ging und kochte.

Mein Mann begann, mir ständig Pornofilme vorzuspielen. Anfangs habe ich das mitgemacht, bis er irgendwann zu weit ging und ich das Gefühl entwickelte, dass er wirklich krankhafte Neigungen entwickelte, mit denen ich nicht mehr klar kommen konnte, habe begonnen, beim Sex auch mal einfach bei manchen Dingen nein zu sagen, weil es reichte.

Mir fehlten meine Freunde, mein Zuhause, die Bewegung, denn eine neue Freundin verbrachte ihre Zeit am liebsten im Garten mit den Kindern beim Kaffeeklatsch statt meiner alten Freundinnen, mit denen ich schwimmen oder radeln und spazieren gehen oder tanzen gehen gegangen war.

Dann fand ich endlich einen Job, aber nur als Leiterin der Textverarbeitung bei der GEMA Hamburg und stellvertretenden EDV-Leiterin .. das bei Gleitzeit für das Personal. Für mich bedeutete das Überstunden ohne Ende. In der Woche fuhr ich mitten in der Nacht zur Arbeit und kam nach Hause, um meinen Kindern mit Glück noch eine Gutenacht-Geschichte vorlesen zu können.

Meine Mutter war mit dem Haushalt überfordert, mit den Kindern ebenso, die Beturnerei meines Jüngsten machte ihr auch Probleme, meinen Großen erwischten gottlob wir und nicht die Polizei dabei, dass er was in einem Kaufhaus geklaut hatte, was wohl für einen Freund von ihm aus reichem Haus dort eine Art Sport war, wo er sich hatte anstecken lassen. Außerdem stotterte er wie verrückt.

Mein Mann tobte wegen der Katze und schmiss sie irgendwann vom Dachgeschoss durch das Treppenhaus der Wendeltreppe unseres Reihenhauses dort bis in den Keller .. das waren die ersten Anfänge, dass er begann außer zu lügen und zu viel Geld auszuzgeben auch brutal und gemein zu werden.

Dann erzählte er mir ständig, er hätte keine Kontoauszüge holen können, der Kontoauszugsdrucker der Bank sei defekt, das monatelang, soweit ich mich entsinne. Ich hatte nur noch Angst, was er nun wieder gemacht haben könnte.
Aber als ich erfuhr, was er wirklich gemacht hatte, kriegte ich dann einen Nervenzusammenbruch.
Diesesmal waren es nicht "nur" 10.000 DM, die fehlten. Er hatte nie den Abtrag für das Haus bezahlt, obwohl ich es gut vermietet hatte, keine Kredite, keine Rechnungen, nur das Allernötigste, damit es nicht auffiel.
Es kam dann ein persönliches Einschreiben an mich, dass mein Haus zwangsversteigert würde ... das war nur die Spitze des Eisbergs. Dagegen an arbeiten war sinnlos, dazu müßte ich im Lotto gewinnen, wenn ich das alles bezahlen sollte, was damals angefallen ist.

Ich habe damals daraus die Konsequenz gezogen und gekündigt, weil ich bei einem Job mit so vielen Überstunden keinen Überblick mehr darüber behalten konnte, was zu Hause abging, suchte einen Teilzeitjob, fand aber keinen.

Mein Mann begann dann, meine Mutter loswerden zu wollen. So wie heute ich in der Familie als Teufelin abgestempelt werde, so war das damals bei ihr. Er hat sogar geschafft, zuweilen mich auf sie rauf zu hetzen, denn ihr Katzentick war ja auch nicht normal und sie machte wirklich zunehmend viel falsch .. aber dennoch war ich nicht damit einverstanden, sie jetzt einfach aus dem Haus zu jagen. Er mag mit manchen Dingen recht gehabt haben, Schuld an unserer Pleite war nur eine Person, er selbst. Weder meine Mama noch ich.

Mit Schulden zu leben ist nicht leicht und ich habe das erst lernen müssen, man wird von vielem überrollt, womit man vorher noch nie konfrontiert wurde.

14. Juni 2010 ... ich erzähle dann mal weiter.

Als mein Mann zum 3. Mal den Arbeitgeber im Außendienst wechselte und sein Gebiet dann Schleswig-Holstein wurde, bat ich ihn, dass wir wieder nach Hause ziehen. Ich hatte mich in Henstedt-Ulzburg nie heimisch gefühlt.

Deshalb zogen wir im Dezember 1987 zurück nach Preetz, damals noch in ein recht komfortables großes Haus in einer wirklich guten Wohngegend.

Hier mal einige Fotos aus Preetz.

Platzhalter für Bilder Moritz-Schreber-Straße

Meine Kinder fanden hier sehr gute Freunde und wir lebten uns gut ein. Als ich für Marius einen Kindergartenplatz bekam, suchte ich nach einer Teilzeitbeschäftigung, fand aber keine.

Über die Idee meiner Vanessa, auf dem Fachgymnasium Preetz das Abitur nachzumachen, um anschließend Tiermedizin zu studieren, kam ich auf die in meinem Alter sicher etwas ausgefallene Idee, auch das Abitur zu machen, ich wollte ihr gern bei den Hausaufgaben helfen, damit sie es auch schaffen würde und dann selbst irgendwas studieren.

Ich habe vorher noch einige befristete Jobs im Büro gemacht und dann im Sommer 88 mit dem Abi begonnen, war 1991 fertig und Vanessa war dann von 1990 bis 1993 auf dem Fachgymnasium, machte anschließend aber doch eine Ausbildung zur Tierarzthelferin .. arbeitet allerdings noch heute in Teilzeit in der Tierklinik, wo sie auch schon gelernt hat, obwohl sie inzwischen 2 Kinder hat. Auch Manuel besuchte das Fachgymnasium, von 1992 bis 1994, hörte aber dann in der 12. Klasse auf, machte Zivildienst und danach eine Ausbildung zum Kfz-Mechaniker, bei näherer Betrachtung, da er heute als Kfz-Meister in seinem Beruf recht glücklich zu sein scheint, vermutlich eine kluge Entscheidung.

Na ja ... hier mal einige Fotos aus der Zeit, als wir auf dem Fachgymnasium waren.

Platzhalter für Bilder vom Fach-Gym

Wir lebten bis Oktober 1990 in Preetz. Dann zogen wir nach Depenau, wo wir einen Resthof mieten konnten, der wesentlich günstiger in der Miete war.

Mein Ex-Mann war inzwischen nicht mehr im Außendienst, übrigens etwas, das ich ihm nicht vorhalte. Mein Ex war nie ein Schleimer und es hat ihm einfach nicht gelegen.

Er hatte damals eine Umschulung zum Möbeltischler bekommen .. eine von jenen schlechten Ausbildungen des Arbeitsamtes, wo ich heute sage, es werden Millionen verschwendet, um Menschen angeblich weiterzubilden für Ausbildungsstätten, wo man nichts lernt.

Ob es für mich persönlich die klügste Entscheidung war, nach Depenau zu ziehen, kann ich nicht so sagen. Wir haben dort viel Geld gespart, weil die Miete eben günstig war. Man vergißt, wenn man auf so ein kleines Dorf zieht, aber immer gern, dass auch die Hausfrau dort ein eigenes Auto braucht und auch, dass die Kinder zwar meistens noch ganz gut in die Grundschule und andere Regelschulen kommen, aber selbst bei denen geht es schon los, dass die Schulbusse um 13.00 Uhr zurück fahren und die Kinder, wenn sie dort nachmittags Kurse haben, ohne eine Mutter mit dem Auto nicht mehr nach Hause kommen.

Ich habe dort noch das Abitur geschafft, beim Studium war dann schon nicht nur mehr die krankhafte Eifersucht meines Ex ein Kriterium dafür, dass ich nicht zu Ende studiert habe, obwohl ich eine sehr gute Schülerin und auch Studentin war, ich war auch einfach zu eingespannt und die Kosten für die Fahrerei mit dem Auto verdammt hoch. Ich hätte von einer Stadt mit einer guten Busverbindung aus sicher einfacher studieren können, es so möglicherweise geschafft, jedenfalls im Zweitversuch später als Sozialpädagogin, denn mein Psychologiestudium brach ich mal ab, weil mein Mann die erste offizielle Affaire hatte, wo ich ihn in flagranti erwischte und er dann vorgab, ich hätte mich durch das Studium ja so verändert.

Ganz generell mußte ich aber dort auch viel Rücksicht darauf nehmen, dass ich meine Kinder transportieren mußte, die von dort zum Zivildienst, auf Fachschulen, wo sie schulische Ausbildungen machten, das Fachgymnasium, zu Praktika und allem möglichen sonst hin mußten ... ich hatte mehr mit meinem Dienst als Taxi Mama zu tun als mit dem Einkauf oder Haushalt und Garten, würde ich sagen.

Trotzdem war Depenau für mich ein Traum. Es war ein 60-Seelen-Dorf, wo ich später, als mein Ex-Mann eine Weile im Innenausbau selbstständig war und ich einen kleinen Job als Arbeiterin in einer Öko-Gärtnerei hatte, meinen Söhnen andere Träume und mir und den Töchtern den Traum von eigenen Pferden und vielen Tieren auf dem eigenen Hof ermöglichen konnte.

Es war wunderschön dort. Ich liebte die langen Spaziergänge mit meinen Kindern und Hunden in den Wäldern, die Ausritte, die Abende im Garten, die großen Partys mit allen Kindern und Freunden und Lagerfeuer im Garten, den großen stillen See, wo ich oft schwimmen war oder einfach in den Stall gehen zu können, wo ich unseren Pferden beim Heu fressen zuhörte, ein so friedliches Geräusch.

Das hat mir oft den Frust darüber abgenommen, dass ich genau wußte, dass mein Mann mich ständig betrog, zuweilen auch einfach vorübergehend auszog, dann aber immer wieder zurück kam.

Wenn ich damals die Scheidung eingereicht hätte, dieses Idyll wäre schlagartig vorbei gewesen.

Meine Kinder, sollten sie das hier mal lesen, sollten sich das mal überlegen, ob es ihnen recht gewesen wäre, mit mir statt dort zu bleiben und dort durchaus glücklich zu sein, lieber alleine in eine Sozialwohnung gezogen wären, denn finanzieren konnten wir das später nur deshalb, weil mein Ex-Mann viel Schwarzarbeit machte und dann später doch auch seiner Familie oft was davon abgegeben hat, auch wenn das meiste sicher auch damals noch für andere Frauen drauf gegangen sein wird.

Aber ich hätte es nicht wie er finanzieren können.

Alle meine Kinder konnten sich so schon in gewisser Weise so entwickeln, lange zur Schule gehen, auch mal was falsch machen und wiederholen und gerade meine Jüngste hätte, wenn ich das nicht alles so lange durchgehalten hätte, heute vermutlich keine eigene Reitschule und den Beruf, den sie doch so liebt.

Wir hatten einen ganzen Zoo in Depenau, unter anderem eben auch Nixe, Chiwa und Reno.

Hier mal einige Fotos aus unserer Zeit dort.

Platzhalter Fotos aus Depenau

Drei meiner Kinder hatten sogar jahrelang ihre ersten Partner bei uns mit wohnen und ich habe mich durchaus lange Zeit sogar im gleichen Haushalt mit ihnen vertragen .. oder etwa nicht?

Mein erster Schwiegersohn, den ich von Vanessa bekam, veränderte sich erst mit der Hochzeit und noch mehr der Geburt ihres ersten Kinder, unserer Janin, die am 8. November 1988 auf die Welt kam. Weder ich noch meine Mutter sind daran schuld und nur meine Tochter könnte es verhindern, wie er sich verhält.

Sie sollte von mir lernen, dass man sich von einem Mann nicht alles gefallen lassen darf. Ich weiß, ich habe nicht unbedingt vorgelebt, dass ich das gut konnte, aber ich denke, selbst ich war wehrhafter als sie es ist.

Janin wurde noch auf Depenau geboren.

Hier ein paar Bilder.

Platzhalter für Fotos von Janin usw.

Tja .. das war im November. Als ich Vanessa damals bat, den Resthof zu übernehmen und sie ihrem Mann folgte, der in eine Wohnung in der Nähe seiner eigenen Mutter ziehen wollte, sagte sie kurz vor ihrer Geburt, sie würde sich wünschen, ihr Kind käme tot auf die Welt.
Warum sie sowas sagte, kann sie nur selbst genau wissen.
Ich denke, sie sagte es, weil sie genau wußte, dass ihre Ehe nicht glücklicher als meine werden würde, aber meinte, wenn sie ein Kind bekäme, müßte sie bei ihrem Mann bleiben.
Es gab damals keinen weiteren Zusammenhang als den, dass meine Ehe begann in die Brüche zu gehen, auch wenn sie später noch bis 2007 gehalten haben mag.

Ja, sie ging weg. Esthers Freund Björn trennte sich von ihr, weil er raus gefunden hatte, dass er schwul ist und zog zu einem Mann und sie in eine WG und später zu ihm und seinem Freund, dann zurück zu mir in ein Zimmer meiner Mutter, die dann später in einer Sozialwohnung neben der wohnte, wo ich mit Marius zunächst alleine hin zog, denn ich konnte Depenau so nicht mehr halten.

Aus der Traum. Ich träume noch heute davon, dass Jürgen und ich sowas nochmal wieder finden .. es war so schön auf dem Land, ein Idyll, auch wenn es ohne meine große Familie sicher nie mehr dasselbe Idyll sein würde.