Wir, das sind mein Freund Jürgen und ich, Eure Renate.


Jürgen hat auch eine eigene Homepage. Hier ist der Link:

www.juergen-gilberg.de

Ich liebe meinen kleinen Igeli. Diesen Spitznamen hat er von mir. Warum ich ihm den gegeben habe, erkläre ich in einem kleinen Video, das Ihr auf der nächsten Seite, wo nur Sachen rauf kommen werden, die ich für Jürgen gemacht habe, als Link finden könnt.

Seine Freunde nannten Jürgen früher Gypsy. Das war zu der Zeit, als er noch in Hannover und Umgebung wohnte und dort mit seiner Clique um die Häuser zog.

Vor einer Weile waren wir beide mal dort und Jürgen hat mir ein bißchen was von seiner alten Heimat gezeigt.
Ich noch unterwegs auf einer Autobahnraststätte.

Und da hat Jürgen mal gewohnt, ganz oben im 19. Stock. Unten neben diesem Hochhaus gibt es ein Einkaufszentrum und dort einen Italiener, wo wir an dem Tag waren. Dort war Jürgen früher sehr oft mit seinem Sohn was essen, wenn er den Kleinen am Wochenende nach seiner Scheidung zu Besuch da hatte.
Jürgens Kinder kümmern sich heute genauso wenig um ihn wie meine um mich. Trotzdem hängt er an seinen Kindern.
Ich begann, mich in diesen Mann zu verlieben, als er mir stundenlang erzählte, wie er früher, als sein Sohn noch klein war, mit ihm Pokemon gespielt hat. Da ich mich für Computerspiele noch nie interessiert habe, habe ich von der Technik damals kein Wort verstanden, nur eins kam klar rüber, wie sehr dieser Mann dieses Kind vermißt und das hat mir an ihm damals so gut gefallen, die Gefühlstiefe, zu der er fähig ist.

Unten gegenüber dem Hochhaus gibt es eine Igel-Apotheke .. da mußte sich mein Igeli dann mal davor stellen, damit ich ein Bild von ihm machen konnte.

In dem Haus hat Jürgen als Kind mit seinen Adoptiveltern gewohnt.

Und hier ist er mal zur Grundschule gegangen.

Da stehe ich in der Straße, wo Jürgen aufgewachsen ist, in Hannover-Südstadt.

Jürgen fährt wie die meisten Männer sehr gerne Auto, am liebsten schnelle Autos, und hier hat er mal seinen Führerschein gemacht.

Da bin ich mit unseren beiden Hunden Chérie und Boomer in der Seufzerallee an der Leine.

Und da ist Jürgen mit den Hunden am Maschsee. Hier hat er früher mit dem Kajak trainiert. Als junger Mann hat er das als Leistungssport gemacht.
Hier ist er auch immer mit seinem Hund mit dem Fahrrad hingefahren. Jürgen hatte genau wie ich fast immer einen Hund. Ich werde Euch alle unsere Hunde, die wir mal hatten, später auf der Haustierseite vorstellen.

Da bin ich mit den Hundis vor der Fontäne am Maschsee.

Und hier nochmal Jürgen. Im Sommer stehen dort in großen Kübeln immer Palmen.

Und da steht Jürgen in Hannover im Univiertel vor dem Institut für physikalische Chemie, Thermodynamik und Anorganik, wo er früher 5 Jahre studiert hat.
Jürgen hat mir schon sehr viele komplizierte Sachen aus dem Bereich Chemie und Physik so erklären können, dass ich es auch verstanden habe. Ich selbst habe ja eher biochemische Grundlagen in Sachen Bildung erworben, und das Wissen, das wir beide haben, ist etwas unterschiedlich.

Das bin ich mit meiner Mama und Chérie im Klosterforst, dem Wald, der direkt neben dem Hochhaus ist, wo wir momentan leben und wo wir oft mit den Hunden spazieren gehen.
Meine Mama ist ein Pflegefall und lebt mit Jürgen und mir zusammen.
Es ist sozusagen mein momentaner Beruf, mich um meine Mutter zu kümmen. Ich bin dafür von der ARGE freigestellt und bekomme von der Pflegekasse ein bißchen Geld dafür, aber viel ist das nicht.

Hier steht Jürgen mit unseren Hunden vor dem Eingang des Hochhauses, wo wir im Moment leben.

Dieses Foto von den Hunden und mir und das nächste von Jürgen mit den Hunden wurden in Schellhorn am Lanker See aufgenommen. Das ist eine sehr einsame Ecke, wo wir oft mit den Hunden spazieren gehen. Vor vielen Jahren habe ich dort mal mit meiner älteren Tochter auch bei einem Hundespaziergang einen Seeadler auf einem Baum sitzen und losfliegen sehen. Ich  mag diese Ecke. Man hört dort permanent die Wasservögel von der Möweninsel schreien. Ich liebe das Geschrei der Wasservögel. Es erinnert mich an meine Heimat Schellhorn, wo ich aufgewachsen bin. Ich mag diesen See und diese Geräuschkulisse. Als ich dort 1984 mit meinem Ex-Mann und der Familie wegzog, war ich nochmal unten am Wasser und eine Schar Wildgänse zog über den See und ich wußte, dass ich etwas verlieren würde, wenn ich jetzt mit ihm ginge ... mein Zuhause, meine Wurzeln.



Da bin ich mit meiner Mama und den Hunden am Postsee. Wir leben hier in Schleswig-Holstein, und zwar der Holsteinischen Schweiz. Es gibt hier sehr viele schöne Binnenseen und die Ostsee ist auch nicht weit weg.

Das ist Jürgen mit den Hunden am Postsee.

Jürgen und die Hunde am Kirchsee .. ganz rechts in der Ecke sieht man die Stadtkirche von Preetz.

Da stehe ich im Heidberg, wo ich als Kind viel mit meinen Freundinnen gespielt habe. Hinter mir kann man auf die Schwentine und den Lanker See schauen. Dort habe ich mal schwimmen gelernt.

Dieses Foto ist aus Schellhorn, wo ich geboren wurde und 30 Jahre lang gelebt habe, der sogenannte Landsberg. Dort sind wir als Kinder immer Schlitten gefahren und haben im Sommer in dem Hang gespielt und unsere Höhlen gebaut. Auch meine Kinder haben dort noch gespielt, als sie klein waren, bevor wir dort leider wegziehen und mein Haus vermieten mußten.

In diesem Halbhaus kam ich auf die Welt, lebte dort gemeinsam mit meiner Mutter und meinen Großeltern. Nach Opas Tod, Oma hat noch ein paar Monate gelebt, starb dann leider auch, zog mein Mann dort mit ein. Hier in der Straße lebten meine besten Freundinnen, hier habe ich geheiratet, hier war ich zu Hause, hier wurden meine vier Kinder geboren, auf die meine Mama immer aufgepaßt hat, wenn ich zur Arbeit gehen mußte. Hier hatte ich auch noch einen Job, der so war, dass ich trotz Arbeit ausreichend Zeit hatte, mich nach Feierabend und am Wochenende um die Kinder kümmern zu können. Ich ließ mich überreden, dass meine Mama uns das Haus überschrieb. Ich bat meine Mama mehrmals, mit diesem Haus für Kredite zu bürgen, die ich aufnahm, um Dinge für jemand zu bezahlen, der mir das und ihr das nicht gedankt hat und heute sogar abstreitet, dass ich das für ihn getan habe. Das macht mich sehr traurig.
Ich wollte auch nie riesengroß anbauen, aber nachdem ich furchtbar verprügelt wurde, gab ich nach und ließ zu, dass unser Haus mit viel zu hohen Krediten belastet wurde. Ich hätte es nicht tun sollen. Es war unser Zuhause.
Ich hätte auch nie kündigen und mit meiner Mutter und den Kindern dort wegziehen sollen.
Heute ist dieses Haus zwangsversteigert und gehört irgend einem Fremden.
Als ich dort wegging und die Wildgänse über den See zogen, legte ich den Grundstein dafür, alles zu verlieren, was ich geliebt habe, mein Haus und Zuhause, meine Heimat, meine familienverträgliche Arbeit, unsere alten Nachbarn, meine besten Freunde und sogar meine Kinder, alle meine Wurzeln.

Heute bin ich mit Jürgen wieder in die Nähe meiner Heimat gekommen .. ob wir hier nochmal etwas aufbauen können, das uns beiden heimatlos Gewordenen (denn Jürgens Heimat ist Hannover-Südstadt) irgendwann zu einem Ersatz wird, muss die Zeit mit sich bringen. Wir versuchen es.


Dieses Foto stammt von einer Wiese in Boksee, wo unsere Pferde leben. Wir beide kommen immer wieder mit den Hunden hierher. Dieser Ort hat es uns angetan, ich weiß auch nicht genau warum. Ich habe keine Ahnung, wem diese Wiese gehört, aber denke manchmal, ob es uns dort immer hin zieht, weil wir sie irgendwann vielleicht mal pachten können?

Das ist Jürgen mit unserer Prima auf dem Bauernhof in Boksee, wo unsere beiden Pferde jetzt leben.

Und das sind im Hintergrund meine Mama und vorn ich mit unserer Chiwa auf demselben Bauernhof.

Nur mal so. Wir zwei an einem sehr schönen Tag.

Und auch das war ein sehr schöner Tag, als Jürgen und ich gemeinsam auf unserem Reno .. hier mit Jürgen und unserer Nixe .. auf dem nächsten Foto mit mir ... gemeinsam reiten konnten. Vermutlich wird das eine einmalige Erinnerung für uns beide bleiben, die sich nicht mehr wiederholen wird und das macht mich sehr traurig.


Die nächsten Bilder zeigen Jürgen und mich bei einer Tour mit dem Kanadier auf dem Plöner See, am Ufer oder einer Insel auf diesem See. Es war das erste Mal, dass ich in so einem Boot saß, aber Jürgen war ein guter Lehrer und so schafften wir damals gleich auf Anhieb 18 km auf dem Wasser.
























Auf der folgenden Karte ist die Strecke eingezeichnet, wo wir lang gefahren sind.


Zum Schluß zeige ich Euch nochmal ein paar Fotos von einem Winterspaziergang an der Ostsee in Stein an der Steilküste.









Ja, ich glaube, nun hattet Ihr einen kleinen Eindruck von Jürgen und mir und wie wir so sind und was wir so machen.



Viel Spaß beim Weiterlesen auf den Folgeseiten.

Renate und Jürgen